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Vernetzte Qualität auf der ganzen Linie

Bernhard Fritz, Head of Global Marketing, ASMPT SMT Solutions

Der finnische Elektronikentwickler und -hersteller Teleste bietet ein integriertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio für eine besser vernetzte Gesellschaft. Vernetzung ist auch Trumpf bei der internen Produktivitätssteigerung und Qualitätssicherung. Hier setzt der erfolgreiche Global Player auf Technologien und Konzepte von ASMPT.

Teleste blickt in diesem Jahr auf eine 70-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Die innovativen Lösungen aus Finnland ermöglichen zeitgemäße TV- und Breitbanddienste, sorgen für Sicherheit im öffentlichen Raum und dienen als Leitsystem im öffentlichen Nahverkehr. Mit einer Kombination aus langjähriger Branchenerfahrung und stetigem Innovationsdrang hat sich Teleste als international führendes Unternehmen in den Bereichen Breitband-, Sicherheits- und Informationstechnologien und den damit verbundenen Dienstleistungen etabliert. Über ein globales Netzwerk von Niederlassungen und Partnern stellt das Unternehmen eine individuelle Kundenbetreuung sicher. Im Jahr 2023 erzielte Teleste mit rund 800 Mitarbeitenden einen Nettoumsatz von 151,3 Millionen Euro.

SMT-Fertigungslinie bei Teleste: SIPLACE X S Bestückautomaten sorgen in Verbindung mit der Druckplattform DEK TQ und dem SPI-System Process Lens für maximale Produktivität und Qualität. (Bild: Teleste)

High-Mix-Low-Volume-Produktion

„Mit unserer Inhouse-Produktion garantieren wir absolute Termintreue und gleichbleibend hohe Qualität“, erklärt Ilkka Ylönen, SMT Development Manager bei Teleste. In der Teleste-Fertigung kommen SIPLACE X S Highspeed-Bestückautomaten von ASMPT zum Einsatz. Dank robuster Bestückköpfe und intelligenter Feeder ermöglicht die SIPLACE X S maximalen Durchsatz bei der Bestückung, je nach Ausführung 75.000 bis 172.000 Bauelemente pro Stunde. Für den Lotpastendruck setzt Teleste die Printer-Plattform DEK TQ von ASMPT ein.
„In unserer High-Mix-Low-Volume-Fertigung kommt es auf Flexibilität, hohen Durchsatz und schnelle Produktwechsel an“, erklärt Ylönen. „Dabei ist eine gleichbleibend hohe Qualität entscheidend für unseren Unternehmenserfolg. Alle unsere Produkte sind in hohem Maße erfolgs- und sicherheitskritisch. Deshalb haben wir unsere SMT-Linie mit einer Reihe von automatischen Qualitätssicherungssystemen ausgestattet. So wird zum Beispiel jede Leiterplatte vor und nach dem Reflow-Lötprozess mit einem AOI inspiziert“.

Inhouse-Fertigung bei Teleste: Qualitätskomponenten aus Finnland – für eine besser vernetzte
Gesellschaft. (Bild: Teleste)

Herausfordernd: der Lotpastendruck

Wie in jeder Elektronikfertigung ist auch bei Teleste der Lotpastendruck der anspruchsvollste Prozess. „Der Lotpastendruck ist von verschiedensten Materialparametern und äußeren Einflussfaktoren abhängig und unterliegt einer ständigen Variation“, bestätigt Aki Enberg, SMT Process Developer bei Teleste. „Deshalb ist es besonders wichtig, das Druckergebnis unmittelbar zu kontrollieren.“ Diese Inspektion übernimmt bei Teleste das SPI-System Process Lens von ASMPT. Dank hochauflösender Halbleiter-Mikrospiegel und kombinierter 2D-3D-Erkennung arbeitet dieses System auch bei sehr feinen Strukturen extrem schnell und liefert dabei signifikant weniger Pseudofehler, als herkömmliche SPI-Systeme. „Die Scanqualität darf beim SPI-Prozess nicht auf Kosten der Geschwindigkeit gehen und umgekehrt“, bekräftigt Enberg. „Deshalb war Process Lens für uns die richtige Wahl.“
Qualität ist bei ASMPT aber nicht nur das Ergebnis von Insellösungen. Mit seinem Konzept der intelligenten Fertigung setzt der Technologie- und Marktführer auf eine linienübergreifende, integrative Datenerfassung, -aufbereitung und -nutzung. „Gerade im Zusammenspiel der Hardware merkt man sehr deutlich, dass ASMPT die Elektronikfertigung ganzheitlich versteht“, erläutert Enberg. „Früher mussten wir zum Beispiel die Offset-Korrektur beim Lotpastendruck anhand der SPI-Ergebnisse noch manuell durchführen. Heute erledigen das die beiden ASMPT Automaten DEK TQ und Process Lens selbstständig und vollautomatisch im direkten Dialog über standardisierte Schnittstellen. Mit der Applikation WORKS Optimization verbessern wir nicht nur die Qualität, sondern reduzieren durch die Offline-Druckerprogrammierung auch die Umrüstzeiten. Hier passt wirklich eins zum anderen.“
Die enge und reibungslose Maschine-Maschine-Kommunikation kommt nicht von ungefähr: ASMPT bildet mit seinem Portfolio nahezu den gesamten Bereich der SMT-Fertigung ab. So kann der innovative Hersteller seine Hard- und Software optimal aufeinander abstimmen und an die Anforderungen moderner, leistungsfähiger Fertigungen anpassen. Damit ist ASMPT reinen Softwareentwicklern weit voraus.

Ilkka Ylönen SMT, Development Manager bei Teleste (r.) und Aki Enberg, SMT Process Developer bei Teleste (l.). (Bild: Teleste)

Schneller, effektiver und transparenter

Langjährige Praxiserfahrung und integratives Denken führen auch bei Teleste zu deutlichen Verbesserungen in der Fertigung. „Seitdem wir auf die neueste Technologie von ASMPT umgestiegen sind, läuft unsere Produktion schneller, effektiver und transparenter“, berichtet Enberg. „Wir erzielen einen höheren Output bei gleichzeitig weniger manuellen Eingriffen. Das positive Feedback unserer Kunden und die niedrigen Ausschussraten bestätigen uns täglich, dass wir auch in Sachen Qualitätssicherung ein gutes Niveau haben.“
Der Einsatz der ASMPT-Maschinen im Produktionsalltag hat zu einer erheblichen Effizienzsteigerung geführt. Insbesondere die durchschnittliche Ausschussrate ist drastisch von Werten über 1% auf ca. 0,05% gesunken. Dies ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Leistung der zuvor eingesetzten Maschinen eines anderen Herstellers. Darüber hinaus dauert ein Produktwechsel bei gleichem Setup jetzt nur noch 3 Minuten und ein kompletter Setup-Wechsel kann in weniger als 10 Minuten durchgeführt werden, was etwa dreimal schneller ist als zuvor. Darüber hinaus konnte die Gesamtbetriebszeit der Linie um 25 % gesteigert werden, was in erster Linie auf die Zuverlässigkeit der Maschinen von ASMPT und die Verringerung der Stillstandszeiten der Linie aufgrund von Fehlern im Bestückprozess zurückzuführen ist.
„Wir setzen auf die ausgereiften und qualitativ hochwertigen Hard- und Softwarelösungen von ASMPT“, bekräftigt Ylönen, „nicht zuletzt wegen des vorbildlichen Services, auf den wir uns jederzeit verlassen können.“

www.asmpt.com